Mobile Luftreiniger: saubere Luft für kleine Räume

Mobile Luftreiniger sorgen für nahezu virenfreie Luft und sind flexibel einsetzbar. Lesen Sie hier, welche Vorteile kleine Raumluftreiniger noch haben!

Mobile Luftreiniger für virenfreie Luft

In der Corona-Pandemie gelten die AHA+L Regeln: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske + Lüften. Fenster müssen dabei regelmäßig mehrere Minuten vollständig geöffnet werden. Im Winter wird das schnell ungemütlich. Der mobile Luftreiniger, OurAir TK, sorgt für eine virenfreie Umgebung und ist damit eine effiziente Ergänzung zu den bestehen Regelungen.

  • Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen
  • Für Räume bis zu 70m2
  • Hocheffiziente HEPA* H14 Filter entfernen >99,995% der virenbeladenen Aerosole
  • Arbeiten leise und energiesparend
  • Flexibel positionierbar dank Rollen
  • Größe: 0,51 m x 0,63 m x 0,77 m
  • Luftströmungsrate: 850 m3/h
  • Leichte Installation: einfach an den Strom anschließen
  • Optional ozonfreie UV-C-Licht-Desinfektion
  • Langfristige Lösung auch nach Corona und mit Impfstoff

*gemäß ISO 29463 und EN 1822

Warum mobile Luftreiniger?

Mobile Luftreiniger für kleine Räume bis 50 m² bzw. 60/70 m² filtern die Raumluft und entfernen dabei Schadstoffe wie Viren, Bakterien, Pollen, Schimmelpilzsporen, Milbeneier, Feinstaub und selbst feinsteAerosole. Viren wie SARS-CoV-2 verbreiten sich auch über Aerosole. Das sind winzige Speicheltröpfchen, die beim Atmen, Sprechen, Singen, Niesen oder Husten entstehen. Die Aerosole verteilen sich im ganzen Raum und können über mehrere Stunden in der Luft schweben. Wie hoch die Ansteckungsgefahr ist, hängt davon ab

  • wie groß der Raum ist
  • wie viele Personen sich wie lange darin aufhalten
  • wie oft die Luft ausgetauscht wird
  • wie aktiv die Personen sind – beim lauten Singen oder Sprechen werden mehr Aerosole freigesetzt als beim Atmen
  • welche Lüftungsanlage vorhanden ist

Ist kein Lüftungssystem eingebaut, wie etwa in vielen Klassenzimmern oder Büros, kann die verbrauchte Luft nur über weit geöffnete Fenster entweichen. Das Umweltbundesamt empfiehlt, die Luft im Raum mindestens dreimal pro Stunde komplett auszutauschen. Erst dann ist der Anteil der virushaltigen Luftpartikel so gering, dass das Infektionsrisiko deutlich sinkt. Forscher in diesem Bereich sprechen sogar von 5 bis 6 Mal pro Stunde.

So müssen zum Beispiel Schulen ihre Klassenzimmer alle 20 Minuten stoßlüften. Bei kühleren Temperaturen reichen etwa fünf Minuten aus, um für ausreichend Frischluft zu sorgen – am wirkungsvollsten gelingt das bei Durchzug. An wärmeren Tagen müssen die Fenster bis zu 20 Minuten geöffnet bleiben oder am besten durchgehend offen stehen. In der kalten Jahreszeit kühlen die Räume allerdings schnell aus und es wird ungemütlich. Hier kann zur Corona-Filtration hilfreich sein, mobile Luftreiniger anzuschaffen, die optimal auf die Raumgröße abgestimmt sind. So können die Lüftungs-Intervalle verlängert werden. Ein Luftreiniger macht in jedem Fall Sinn.

 

Kleine Luftreiniger im Klassenzimmer effektiver als Lüften

Mobile Luftreiniger mit HEPA*-Filtern entfernen laut aktuellen Studien Schadstoffe wie Viren schneller und effektiver aus dem Raum als es durch Lüften (nicht Stoßlüften) möglich ist. Hochwirksame HEPA*-Filter H14 scheiden zudem fast 100 % der Viren und anderer Schadstoffe aus der Innenraumluft ab. Damit sind sie eine sinnvolle Ergänzung zur Raumbelüftung. Auch wenn keine oder zu kleine Fenster im Raum sind, können Luftreiniger zusätzlich zu den AHA+L-Regeln (Abstand halten, Hygieneregeln wie Händewäsche und Niesetikette einhalten, Alltagsmaske tragen und Lüften) das Infektionsrisiko senken.

Der Freistaat Bayern unterstützt Schulen finanziell, die Luftreiniger gegen Corona-Viren in den Klassenzimmern anschaffen wollen. Weitere Bundesländer haben ebenso Fördermittel für mobile Geräte zugesagt.

Informationen zu den Förderprogrammen der Bund und Länder

*gemäß ISO 29463 und EN 1822

Welche Lüftungsanlage ist geeignet in der Corona-Pandemie?

Eine Klima- oder Lüftungsanlage reguliert die Raumtemperatur und die Luftqualität, ohne dass Sie ständig stoßlüften müssen. Doch hilft diese kontrollierte Lüftung auch, sich und andere gegen das Corona-Virus zu schützen – und was können mobile Luftreiniger hier zusätzlich bewirken?

 

Zentrale oder mobile Klimaanlage mit Luftreinigung

Mobile Klimageräte oder zentrale Klimaanlagen sorgen für angenehme und gesunde Luft im Raum. Sie werden zur Klimatisierung, Temperatur- und Feuchtigkeitsregelung sowie zum Reinigen der Zuluft genutzt. In wärmeren Gegenden wird unter „Air Conditioning“ in der Regel nur das reine Kühlen der Luft verstanden. Am angenehmsten empfinden Menschen ein Raumklima von 22 °C bei einer relativen Luftfeuchte von 50 %.

 

Zentrale oder dezentrale Be- und Entlüftung

Lüftungsanlagen können dezentral oder zentral installiert sein. Bei einer dezentralen Lüftungsanlage sind in jedem Raum Lüftungsgeräte vorhanden, die für Frischluft sorgen und die Abluft absaugen. In einem zentralen Lüftungssystem laufen Prozesse wie Luftbewegung, Luftfiltration, Temperatur- und Feuchte-Regelung in einer raumlufttechnischen Anlage (RLT) ab.

Die empfohlene Zuluftqualität für hoch frequentierte Aufenthaltsräume bei schlechter Außenluftqualität sollte mit einer Filtereffizienz von > 90 % bezogen auf PM1-Partikel aufbereitet sein. Dies bietet ausreichenden Schutz vor Trägerpartikeln und Aerosolen, Viren und anderen mikrobiologischen Verunreinigungen. Feinstaubfilter können solche Partikel nicht abscheiden.

Mobile Luftreiniger wie die Geräte von MANN+HUMMEL sind eine wertvolle Unterstützung in Räumen ohne Klimaanlage oder bei unzureichender freier Lüftung. Raumluftreiniger entfernen wirksam Partikel aus der Luft und sorgen damit für hinreichende Partikel- und Keimfreiheit. Das ist mit einer guten Lüftung vergleichbar. Damit sie gegen Viren wie SASRS-CoV-2 eingesetzt werden können, müssen sie über ein wirksames HEPA*-Filtersystem mindestens der Filterklasse H13 nach EN 1822 beim spezifizierten Volumenstrom verfügen.

 

RLT-Anlagen im Umluftbetrieb mit HEPA*-Filtern nachrüsten

Viele ältere raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) laufen im Umluftbetrieb. Bei dieser Lüftungstechnik wird ein Teil der Abluft mit einem Teil der Frischluft vermischt und wieder in den Raum geleitet. Die Luft befindet sich in einem ständigen Kreislauf. In der Corona-Pandemie können sich so die Aerosole länger als nötig im Raum halten und die Virenkonzentration steigt. Deshalb ist im Moment eine Umluftnutzung ohne entsprechende Filter nicht sinnvoll.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin empfiehlt, für den Umluftbetrieb HEPA*-Filter zu verwenden, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Damit Sie Ihre raumlufttechnische Anlage auch im Umluftbetrieb risikofrei weiter nutzen können, rüsten Sie jetzt Ihr System mit unseren ePTFE HEPA*-Filtern der Klasse 13 nach.

Unser Nanoclass Cube Pro Membrane ist ein neuer ePTFE HEPA*-Filter, der für RLT-Anlagen oder HVAC-Systeme konzipiert wurde. Der H13-Filter hält mehr als 99,95 % der Viren, Bakterien und anderer Mikroorganismen ab und erfüllt alle Anforderungen für den Einsatz in raumlufttechnischen Anlagen – ganz besonders im Umluftbetrieb.

Der besondere Vorteil unserer ePTFE HEPA* Medien: Sie müssen Ihre RLT-Anlage nicht umbauen und können einfach und unkompliziert starten. Lernen Sie jetzt unser Luftfilter-Upgrade für Ihre RLT- oder HVAC-Anlage kennen. Damit verbessern Sie die Luftqualität und senken das Infektionsrisiko in Ihren Innenräumen – ohne Umbauten, zu überschaubaren Kosten.

*gemäß ISO 29463 und EN 1822

Richtig lüften: So geht's

Egal, ob Sie über eine zentrale Lüftungsanlage verfügen oder nicht, ob Sie Klimageräte oder zusätzlich mobile Luftreiniger verwenden: Achten Sie beim Lüften in der Corona-Pandemie auch darauf:

  • Sorgen Sie für ausreichend Frischluft, wenn möglich über weit geöffnete Fenster
  • Stellen Sie sicher, dass über Ihre RLT-Anlage genug Außenluft in die Räume gelangt. Fahren Sie die Anlage rechtzeitig hoch (auf Nennleistung) – am besten zwei Stunden vor und nachdem Ihre Gebäude genutzt werden.
  • Schalten Sie die Anlage auch nachts und am Wochenende nicht aus. Lassen Sie sie mit abgesenkter Leistung weiter laufen.
  • Verzichten Sie auf den Umluftbetrieb oder schaffen Sie sich geeignete ePTFE HEPA*-Filter an
  • Stellen Sie Heizlüfter und Ventilatoren nur in Einzelbüros auf, da sie die Aerosole im Raum verteilen können
  • Mobile Luftreiniger, die zusätzlich Aerosole mit Viren aus der Luft entfernen, sollten HEPA* H13 oder H14-Filter verwenden

*gemäß ISO 29463 und EN 1822