Theorie

Die verschmutzte Luft strömt auf einer Seite eines Filters hinein und die saubere Luft auf der anderen Seite wieder heraus. Wo genau die Luft tatsächlich gereinigt wird, lässt sich mit den vier Grundmechanismen der HLK-Luftfiltration erklären.

Trägheitsabscheidung

Große, sehr dichte Partikel werden in der Regel durch Trägheitsabscheidung aufgefangen. Wenn die Luft durch die Filtermedien strömt, fließt sie um die Fasern herum. Aber die Trägheit bewirkt, dass sich das Partikel vom Luftstrom löst und mit der Faser kollidiert.

Interzeption

Durch Interzeption werden mittelgroße Partikel erfasst. Diese Partikel sind zu klein, um eine Trägheit zu besitzen. Deshalb folgen sie dem Luftstrom. Wenn das Partikel mit der Faser in Kontakt kommt, bleibt es an den Filtermedien haften und wird aufgefangen.

Diffusion

Die kleinsten Partikel werden durch Diffusion erfasst. Die winzigen Partikel wandern entlang asymmetrischer Wege, ähnlich einem Gasmolekül. Dies wird als Brownsche Bewegung bezeichnet; sie folgt nicht den Luftströmen. Diese größere Bewegung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Partikel mit der Filterfaser kollidiert.

Elektrostatische Anziehung

Elektrostatische Anziehung kommt vor allem bei Filtern mit synthetischen Medien vor. Die Partikel folgen dem Weg des Luftstroms, aber wenn sie zu nahe kommen, zieht eine elektrostatische Kraft die Partikel an. Sie kollidieren mit den Mediensträngen und werden im Filter zurückgehalten.