Holen Sie sich, was Sie von Ihrem Luftfilter erwarten (3)

Saubere Luft

Wir finden, dass alle unsere Filter schön sind. Aber wir können verstehen, dass Sie das möglicherweise anders sehen. Tatsächlich sind die Chancen, dass Sie einen unserer Filter nur wegen seiner ästhetischen Vorzüge kaufen, verschwindend gering. Ob es um den Schutz anderer Geräte, Menschen oder Vorgänge geht: Sie kaufen unsere Filter, weil Sie sie brauchen. Filter sind eine notwendige Anschaffung, um die Sicherheit von Dingen zu gewährleisten, die für Sie wertvoll sind. Sie trennen das Nützliche vom Schädlichen.

Aber erfüllen Ihre Filter tatsächlich den Zweck, für den Sie sie gekauft haben? Und erzielen sie dieses Ergebnis auf die kosteneffektivste Weise?

Der letzte Teil unserer dreiteiligen Serie, die sich damit beschäftigt, was Sie von Ihren Luftfiltern erwarten, geht der Frage nach, warum Sie Luftfilter überhaupt kaufen und wie Sie Filter wählen können, die das liefern, was Sie von ihnen erwarten.

Warum HLK-Luftfilter?

Ein HLK-Luftfilter erfüllt in der Regel zwei Funktionen: Er schützt die anderen Komponenten des Luftversorgungssystems vor Schmutz und Beschädigung und sorgt für saubere und frische Luft für die Menschen im Gebäude. Es kann noch weitere Einsatzmöglichkeiten geben, wie z.B. für den Schutz von Ausstellungsstücken in Museen, aber im Allgemeinen ist das Ziel eines Luftfilters in gewerblichen Gebäuden der Schutz der Gesundheit von Menschen und/oder Geräten.

Dazu muss ein Luftfilter Verunreinigungen aus dem Zuluftstrom aufnehmen. Verschiedene Filter erfüllen diese Funktion auf verschiedenen Leistungsstufen, je nach Größe, Form und Design. Aber letztendlich hängt die Wirksamkeit eines Filters von der Filtrationseffizienz ab. Je größer die Anzahl und je kleiner die Größe der Partikel, die ein Filter trennen kann, desto höher ist der Filtrationsgrad.

Als die Norm EN779 noch maßgeblich war, war F7 die erste Wahl bei Klassen der HLK-Luftfiltern. Wir haben jetzt mit der ISO 16890 eine neue Norm, aber vielleicht haben Sie ja noch eine F7 in Ihrem Lüftungsgerät. Daran ist erst einmal nichts verkehrt. Aber haben Sie jemals Ihr Filtersystem dahingehend überprüft, um festzustellen, ob es das Ergebnis liefert, das Sie beim Kauf Ihres Luftfilters erzielen wollten? Falls nicht – keine Sorge, Sie sind nicht allein. Aber immer mehr Unternehmen gehen bei der Anschaffung von Filtern einen anderen Weg – einen, der darauf abzielt, den von ihnen benötigten Standard an sauberer Luft zu liefern.

Ergebnisorientierte Filtration

Filter müssen in allen möglichen Umgebungen funktionieren – von kühlen und feuchten urbanen Räumen bis hin zu trockenen und heißen ländlichen Umgebungen. Die Art und Größe der Verunreinigung, mit der die Filter in Berührung kommen, variiert von Standort zu Standort erheblich, ebenso wie die Feuchtigkeit, die Temperatur, der Luftstrom und andere Faktoren, die die Filterleistung beeinflussen. Tatsächlich variieren die Betriebsumgebung und der Schadstofftyp oft sogar zwischen Nachbargebäuden. Deshalb kann ein universeller Ansatz bei der Filterauswahl die Luftqualität beeinträchtigen und die Dinge, die Sie zu schützen versuchen, gefährden. Ein Outcome-basierter Ansatz, der konkrete Erkenntnisse über die Betriebsumgebung und Ihre Ziele heranzieht, kann die Sicherheit der Menschen und Geräte in Ihrem Gebäude gewährleisten – und auch Ihnen dabei helfen, Geld zu sparen. Und so funktioniert es.

Entscheiden Sie sich für ein gewünschtes Ergebnis

Der häufigste Grund für die Installation von HLK-Filtern ist der Schutz von Personen und Anlagenkomponenten. Wir Menschen machen die verletzlichere und wichtigere dieser beiden Kategorien aus, und wenn die Sicherheit für Personen gewährleistet ist, ist es auch für den Rest des HLK-Systems sicher. Ihr Wunschergebnis für Ihr Filtersystem ist es also, eine sichere Luftqualität für die Nutzer Ihres Gebäudes zu gewährleisten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt uns glücklicherweise genau, wie diese Qualität aussieht: 20 mg/m³ für PM10 (Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10 µm) und 10 mg/m³ für PM2.5 (Partikel kleiner als 2,5 µm).

Finden Sie heraus, womit Sie es zu tun haben

Jetzt, da wir das von uns angestrebte Ergebnis kennen, müssen wir die Konzentration der ankommenden Schadstoffe bestimmen. Die meisten Länder veröffentlichen mittlerweile die Schadstoffwerte ihrer Regionen – oft mit detaillierten Verlaufsdaten und manchmal in nahezu Echtzeit. So können Sie die Werte für PM10 und PM2.5 in Ihrer Nähe durch eine schnelle Suche im Internet herausfinden.

Zeit für ein Rechenexempel

Ausgehend von den lokalen Schadstoffwerten können Sie dann berechnen, welche Filtrationseffizienz genug von der Verunreinigung entfernt, damit ein sicheres Niveau der Luftqualität erreicht wird.

Wenn beispielsweise die PM-Konzentrationen außerhalb Ihres Gebäudes 48 μg/m³ für PM10 und 33 μg/m³ für PM2.5 betragen, benötigen Sie ein Filtersystem, das PM10 um 58 % und PM2.5 um 69 % reduzieren kann. Dies entspricht einer Mindestfiltrationseffizienz von ePM10 60 % und ePM2,5 70 % nach ISO 16890.

Denken Sie über einen Puffer oder eine Messung nach

Die veröffentlichten Luftschadstoffwerte vermitteln Ihnen natürlich kein genaues Bild von Ihrem individuellen Gebäude. Schadstoffwerte sind keineswegs statisch, und lokal auftretende, durch Bau- oder Industrietätigkeiten verursachte Schadstoffbelastungen können in den regional veröffentlichten Daten übersehen werden. Wir empfehlen daher, einen Sicherheitspuffer anzusetzen und einen Filter zu wählen, der 10-20 % sauberer ist, als es Ihre Berechnungen nahelegen würden. Damit werden Perioden mit hoher Umweltbelastung abgedeckt und das Risiko einer Belastung aus umliegenden Quellen gemindert.

Besser noch: Bitten Sie Ihren Partner für Filtrationsangelegenheiten, eine Luftqualitätsuntersuchung Ihres Gebäudes durchzuführen. Im Rahmen unseres eco16-Programms führen wir regelmäßig Analysen der Standorte unserer Kunden durch. Wir messen den eingehenden Schadstoffgehalt und die Art der Schadstoffe und erstellen eine maßgeschneiderte Filterlösung, die eine sichere Luftqualität zu möglichst geringen Kosten garantiert. Erfahren Sie hier mehr über eco16.

Vorsicht bei zu spezifizierten Filtern

Möglicherweise stellen Sie sich an dieser Stelle die Frage, warum Sie nicht einfach die höchstmögliche Filtrationseffizienz wählen sollten. Die Antwort: Es ist eine Frage der Kosten. Filter mit höherem Effizienzgrad sind in der Regel teurer in der Anschaffung und werden – da sie für die Abscheidung feinerer Partikel ausgelegt sind – viel schneller mit grobem Staub beladen als Filter mit niedrigerem Effizienzgrad, was die Lebensdauer erheblich verkürzt.

Die kostenmäßig größte Auswirkung einer zu hohen Filtereffizienz ist jedoch der Energieverbrauch. Ein Filter mit einer zu hohen Filterklasse drosselt den Luftstrom und lässt den Energieverbrauch der gesamten HLK-Anlage ansteigen. Erfahren Sie mehr über die Minimierung Ihrer Filterkosten im zweiten Teil dieser Serie.