Operationssäle

Laminar-Flow-Operationssaal-Systeme bieten maximalen Schutz vor Verunreinigungen und anderen Filtrationssystemen.

Umluftmodule

Einführung

Ein Operationssaal wird mit vorkonditionierter Luft aus einer zentralen Lüftungsanlage versorgt. Heutzutage werden die Lüftungsanlagen für Krankenhäuser mit einer Mischung aus Außenluft und Umluft betrieben. Für Operationsräume und Untersuchungsräume die renoviert oder modernisiert werden, stellen die Umluft-module eine hervorragende Alternative da. Gerade bei vielen älteren Gebäuden können aufgrund des Platzmangels für größere Lüftungsgeräte und Kanäle die Umluftmodule direkt in die Decke (Optivent) oder in die Wand (Optiwall) eingebaut werden. Dabei stellen die Umluftmodule den Umluftanteil bereit und das bestehende oder neue Lüftungsgerät liefert den Außenluftanteil.

Die Umluftmodule bestehen aus drei Teilen:

  • Sockel - Dient zur Höheneinstellung
  • Ansaugkammer mit eingebautem Flusenabscheider, Feinstaubfilter (F7), Regelungsteil und Kühlregister
  • Ventilatorkammer mit eingebauten Schalldämpfer, Ventilator und Klappen

MANN+HUMMEL bietet die Produkte Optivent-CG und CG³ für die Montage in die Zwischendecke und die Produkte Optiwall und WUK für die Wandmontage an.

Eigenschaften

  • Es sind keine zusätzlichen und oder größere Lüftungskanäle und -geräte notwendig. Modernisierung bestehender Systeme kann ohne größere Umbauarbeiten und Platzerfordernisse erfolgen.

  • Definierte turbulenzarme Verdrängungsströmung durch die in bodennah angeordneten Absaugungen

  • Einfach bedienbare Regelung mit exakt einstellbaren Luftmengen

  • Reduzierter Schallpegel bei Verwendung von Wandumluftmodulen: Die Module können auch außerhalb des OP’s positioniert werden

  • Das Service der Module kann von außerhalb des OP’s erfolgen und benötigt danach keine zusätzliche Reinigung

  • Niedriger Energieverbrauch aufgrund des minimalen Außenluftanteils

  • Erfüllen alle Abnahmeverfahren und Anforderungen internationaler Normen und Richtlinien