News

APAC CIO Outlook Magazin

Freitag - 01 September 2017

1. September 2017 - Neuer Artikel über OurAir im APAC CIO Outlook Magazin: Verbesserung der Luftqualität durch Bits und Bytes

Es scheint, als gäbe es jeden zweiten Tag einen neuen Bericht über die verheerenden Auswirkungen der Luftverschmutzung auf unsere Gesundheit. Während der Fokus meist auf der Luftverschmutzung im Freien liegt, verbringen die meisten von uns 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen. Die Verschmutzung in Innenräumen ist oft am gefährlichsten und kann schwerwiegende Folgen haben. Dies gilt auch in der Geschäftswelt, wo schlechte Raumluft das Risiko von Gesundheitsproblemen für die Mitarbeiter erhöht hat und Arbeitsabwesenheiten zu einer geringeren Produktivität führen. Ein ungünstiges Arbeitsumfeld wirkt sich auch negativ auf die Fähigkeit eines Unternehmens aus, Talente zu gewinnen. Kunden berücksichtigen zunehmend gesundheitliche Aspekte bei ihrer Entscheidung für oder gegen Geschäftspartner bei der Verbesserung der Luftqualität durch Bits und Bytes CXO Insights von CHARLES VAILLANT, GROUP VP TECHNOLOGY, und JASON TANG, VP, INTELLIGENT AIR SOLUTIONS, MANN+HUMMEL Jason Tang.

Es sollte im Interesse jeder Organisation liegen, ihre Innenräume in eine saubere und gesunde Umgebung zu verwandeln. Wie kann ein Unternehmen die Kontrolle über seine Raumluftqualität übernehmen? Mit dem „Internet der Dinge“! Das IoT kann dazu beitragen, dass die Eigentümer und Nutzer von Gebäuden die Raumluftqualität um sie herum kennen, verbessern und steuern können. Wenn Sie IoT mit tiefem Fachwissen in der Raumlufttechnologie kombinieren, entstehen intelligente Air Quality Lösungen, die dazu beitragen können, saubere Luft zu erzeugen.

Durch die Einführung von IoT-fähigen Lösungen für die Raumluftqualität können Innenräume virtuell als digitale Räume verwaltet werden, genau wie digitale Assets. Die Luftqualität kann einfacher, genauer und in Echtzeit quantifiziert und qualifiziert werden. A/B-Tests können durchgeführt und große Datenmengen analysiert werden, um festzustellen, welche Lösungen besser funktionieren und wie sie zur Verbesserung der Luftqualität eingesetzt werden können. Die erfolgreichen Lösungen können für einen breiteren Einsatz skaliert werden, genau wie in der digitalen Welt. Backend-Plattformen verfügen über digitale Zwillinge der Lösungen, die Echtzeitdaten und Informationen über Betriebs- und Standortbedingungen liefern. Hausverwaltungen sind nicht mehr an ihren eigenen Standort gebunden, IoT ermöglicht es ihnen, die Raumluftqualität an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt über eigene Dashboards zu steuern.

MANN+HUMMEL, ein Filtrationsexperte, ist sich der Notwendigkeit bewusst, ein fundiertes Know-how in diesem sich schnell entwickelnden Gebiet aufzubauen. Immer mehr traditionelle Industrieunternehmen entscheiden sich dafür, auf ihre fachspezifische Expertise aufzubauen, in digitale Fähigkeiten zu investieren und ihre IoT-Reise zu beginnen. Für Hersteller von Industriegütern ist es eine Herausforderung. Elektronik, Plattformen, Apps, APIs, Datenanalyse - für viele ist dies eine völlig neue Welt, die von Grund auf neu entwickelt werden muss.

Während die Bemühungen, intelligente Lösungen anzubieten, den Endanwendern entgegenkommend erscheinen, kommt dies auch den Herstellern durch den Zugriff auf reale Daten zugute. Bei der Luftfiltration können die Hersteller heute genau wissen, wie ihre Filter in ihrer Betriebsumgebung und nicht nur in einer normgerechten Laborsituation funktionieren. Dies ermöglicht Forschungs- und Entwicklungsorganisationen, an noch besseren Produkten zu arbeiten und die Lösungen an die geografischen Gegebenheiten oder spezifische Anwendungsbereiche anzupassen.

"Durch die Einführung von IoT-fähigen Lösungen für die Raumluftqualität können Innenräume virtuell als digitale Räume verwaltet werden, genau wie digitale Assets."

Wie sieht es aus, wenn ein Industrieunternehmen sein traditionelles Know-how nutzt, es mit digitalen Technologien kombiniert und sich gleichzeitig einer großen Herausforderung wie der Luftverschmutzung stellt? Durch die Einführung seiner intelligenten und vernetzten Lösungen für die Raumluftqualität ist MANN+HUMMEL nun in der Lage, die Raumluftqualität seiner Büros an mehr als 80 Standorten auf der ganzen Welt besser zu erfassen, was mehr als 20.000 Mitarbeitern positive Vorteile bringt.

Luftqualitätsmessgeräte und -plattformen überwachen kontinuierlich die Außen- und Raumluft auf schädliche Schadstoffe und liefern so ein umfassendes Bild der Luftqualität innerhalb und außerhalb von Standorten. Eine App und ein verlinktes Webportal liefern aktuelle Berichte über die Luftverschmutzung in und um ein Gebäude und bieten Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit der Nutzer. Bei schlechter Luft sind hochwertige HLK-Filter und Raumluftreinigungssysteme in der Lage, Schadstoffpartikel, Allergene, flüchtige organische Chemikalien und PM2,5 effektiv zu entfernen.

Neben Büroräumen können intelligente Luftqualitätslösungen auch in anderen Anwendungen eingesetzt werden. MANN+HUMMEL kooperiert mit der Stadt Ludwigsburg in Deutschland. Durch den Einsatz von Smart-Air-Lösungen in öffentlichen Gebäuden wie dem Rathaus, Schulen und Kindergärten sind IT-Experten und Entwickler in der Lage, kritische Daten zu sammeln und zu analysieren. Vorausgegangen ist ein intensiver Austausch zwischen IT-Experten der Unternehmen und der Stadtverwaltung sowie den Hausverwaltungen.

Das Internet der Dinge ist nicht nur ein Trend. Es durchbricht und führt zu grundlegenden Veränderungen in vielen Branchen und Unternehmen. Unternehmen müssen schnell sein, bereit, mit Unklarheiten umzugehen und ihre Risikotoleranz zu erhöhen. Die exponentielle Geschwindigkeit der Disruption erfordert eine neue Arbeitsweise und das Vertrauen in innovative und offene Partnerschaften.

Ansprechpartner

Charles Vaillant
Group Chief Technology Officer